Tätigkeiten


In der Schweiz verfolgt die SVRGRE ihr Ziel, den europäischen Kooperationsgeist auf lokaler Ebene zu entwickeln in fünf Betätigungsfeldern :

- Information / Werbung

- Partnerschaften / Patenschaften

- Umfragen / Studien

- Auswärtige Vertretungen

- Europaförderung in der Schweiz


Information / Werbung

Die allgemeine Information über das sich aufbauende Europa und dessen Auswirkungen für die Gemeinden und Regionen gelten als Hauptaufgaben der SVRGRE.

Dazu verfügt sie über drei regelmässige Publikationen :

- Mitteilungsblatt : 4 bis 12 Seiten, erscheint 3 bis 4 Mal jährlich, 63 Nummern seit 1988.

- Brief der Gemeinden Europas : 4 Seiten, halbjährliche Erscheinungsweise, 20 Nummern seit November 1995

- Sonderheft zum Europatag : 19 Ausgaben seit 1988, zu folgenden Themen :

 

1988 : Solidarität Nord-Süd

1989 : Europarat, zum 40. Gründungstag

1990 : Dialog und Zusammenarbeit mit den Staaten Osteuropas

1991 : Das Europa der Bürger

1992 : Das Europa der Kultur

1993 : Das Europa der Mobilität

1994 : Das Europa der Umwelt

1995 : Das Europa der Sicherheit

1996 : Das Europa der Städte

1997 : Die Schweiz und das Europa der Solidarität

1998 : Die Schweiz und das Europa des Sports

1999 : 50 Jahre Europarat

  

2000 : Die Schweiz und das Europa der Jugend

2001 : Die Schweiz und das Europa der Gemeinden

2002 : Gemeindepartnerschaften Schweiz-Europa

2003 : Grenzüberschreitende Zusammenarbeit Schweiz-Europa

2004 : Die gleichstellung Männer-Frauen in der Schweiz und in Europa

2005: Zusammerarbeit der Schweizergemeinden mit Mittel- und Osteuropa

2006: Die nachhaltige Entwicklung in der Schweiz und in Europa

Weiter fördert die SVRGRE die Verbreitung von "Gemeinde Europas"-Schilder: 237 Schweizer Gemeinden sind inner- oder ausserorts mit solchen Schildern ausgerüstet.

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Partnerschaften / Patenschaften

Als zweite grundlegende Tätigkeit versucht die SVRGRE die Partner-/Patenschaftsaktionen schweizerischer und ausländischer Gemeinden in engen Kontakt zu bringen.

Die festgelegten Kriterien für Gemeindepartnerschaften folgen hauptsächlich in Westeuropa einem  "klassischen" Modell.

Die Patenschaften sind eine neuere Kooperationsart mit den Gemeinden Mittel- und Osteuropas.

Von 1982 bis 2003 hat die SVRGRE zum Zustandekommen von ungefähr sechzig Partnerschaften beigetragen. Sie setzt sich vorwiegend von der Partnersuche bis zum formellen Abschluss der Aktion ein.

Heute sind 209 Schweizer Gemeinden aus 23 Kantonen mit 236 Gemeinden aus 13 Westeuropäischen Ländern verschwistert.

Die SVRGRE hat einen «Leitfaden zu Partnerschaften» (8 Seiten, Format A5) veröffentlicht. Das Dokument erteilt nützliche Informationen über Abschlussbedingungen und Tätigkeiten der Partnerschaft.

die Partnerschaftenangebote konsultieren


Umfragen / Studien

Schweizer Grenzgemeinden von ausländischen Nachbarländern – Nahbeziehungen

2001 gestartet, sammelte diese Untersuchung Schweizer Gemeinden und 124 ausländischen. Diese wurden im ersten Quartal 2003 bearbeitet. Die Resultate wurden in einer 110 seitigen 2003 erschien, veröffentlicht.

Umfrage über die Beteiligung von Frauen an Schweizer Gemeinde-Exekutiven

Diese Umfrage wurde in der Zeit von 2003-2004 anhand eines an 3’281 gewählten Frauen gesandten Fragebogens. 2’081 wurden beantwortet (63.4%), Die Ergebnisse sind in einer 40 seitigen Publikation zusammengefasst.


Inventar der Kooperationsaktionen der Schweizer Gemeinden in Mittel- und Osteuropa

Die Umfrage wurde im Dezember 2004 mit einem an sämtliche Schweizer Gemeinden gesandten Fragebogen gestartet. 648 Antworten gingen ein. Die im Sommer 2005 verarbeiteten Daten wurden im Brief der Gemeinden Europas von August, vorwiegend aber in der Dezembernummer veröffentlicht.


Auswärtige Vertretungen

Die auswärtige Vertretung der SVRGRE besteht vorwiegend im Rat der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) und beim Europarat / Kongress der Gemeinden und Regionen Europas (KGRE). Diese Versammlung beseteht aus 315 Mitgliedern aus 46 Staaten; sie ist in zwei Kammern unterteilt : die Kammer der Regionen und die Kammer der Gemeinden.


Strasbourg: Sitz des Europarates

In zuletzt genannter sind die Schweizer Gemeinden mit drei Delegierten und drei Stellvertretern anwesend. Josef Bürge, Stadtpräsident von Baden, und Frau Françoise Jeanneret, Stadtpräsidentin von Neuchâtel, vertreten die SVRGRE.

Ausser seiner Rolle als " Stimme " der Gemeinden und Regionen Europas, hat der KGRE mehrere grundsätzliche Texte verfasst :

• Europäische Charta der kommunalen Selbstverwaltung (eine Charta der regionalen Selbstverwaltung wird nächstens lanciert

• Europäische Kadeder-Konvention über grenzüberschreitende Zusammenarbeit

• Europäische Charta der regionalen und Minderheitssprachen

• Europäische Charta der Städte

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Europaförderung in der Schweiz

Über die Behörden trägt die SVRGRE zur Sensibilisierung der Gemeinden für die europäische Problematik in der Schweiz bei, wie zum Beispiel 1992 anlässlich der Abstimmung über den Europäischen Wirtschaftraum (EWR).

Ebenfalls unterstützte Sie entschlossen die bilateralen Abkommen Schweiz-Europäische Union, die unserem Lande eine Chance bieten, die negativen Auswirkungen des Scheitern der EWR-Beteiligung zu beheben.

Zukünftig wird die SVRGRE ihre Aktionen zur Annäherung der Schweiz mit der Europäischen Union im Interesse der Gemeinden und deren Bevölkerungen weiterführen.



 

Auszeichnungen des Europarates

Der Europarat verleiht jedes Jahr Auszeichnungen an Gemeinden, die ein besonderes Engagement für den europäischen Gedanken gezeigt haben.

Von 1984 bis 2006 hat die SVRGRE die Kandidaturen von 29 Schweizer Gemeinden vorgelegt. Darunter wurden 19 mit einem Europadiplom, 8 mit einer Ehrenfahne, eine (Zug) mit einer Ehrenplaquette und eine (Lausanne) mit dem Europapreis ausgezeichnet.

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