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„Schweiz – Europäische Union: die Grenzgemeinden und der bilaterale Weg“ |
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Die Schweizerische Vereinigung für den Rat der Gemeinden und Regionen Europas (SVRGRE) führte im ersten Semester 2008 eine Umfrage über die Schweizer Grenzgemeinden und ihre Beziehungen mit ihren ausländischen Nachbarn durch, worüber wir bereits einen generellen Überblick veröffentlichten. Die Resultate werden in einer 30seitigen Publikation, betitelt zusammengefasst, die in PDF-Format gratis zur Verfügung steht (siehe unten). Der diesbezügliche Fragebogen wurde von 193 Schweizer Grenzgemeinden (also 73% der Gesamtheit) beantwortet. Auf Grund ihrer Angaben wurden ebenfalls 170 ihrer Nachbarn jenseits der Grenze befragt. 57 (33.5%) haben geantwortet. Nachstehend die wichtigsten Ergebnisse: - Nur 19.7% der befragten Schweizer Grenzgemeinden beobachten einen Einfluss der bilateralen Abkommen auf die Beziehungen mit den ausländischen Nachbargemeinden. Dieser Einfluss ist vorwiegend mit der Personenfreizügigkeit verbunden, welche die Arbeit und Niederlassung der ausländischen Bürger in der Schweiz erleichtert. Diese Lage verstärkt an gewissen Orten die Grenzübergänge und erfordert dementsprechend eine engere Zusammenarbeit mit den ausländischen Gemeinden über Fragen wie die Verkehrsinfrastrukturen. Der Anteil der ausländischen Grenzgemeinden, die Auswirkungen auf die Inkraftsetzung der bilateralen Abkommen sehen, ist grösser als derjenige ihrer Schweizer Nachbarn, aber nirgends mehrheitlich (Durchschnitt: 36.8%). Ihre Bemerkungen bestätigen jene der Schweizer Gemeinden.
Diese Umfrage ist Teil der Informationsmission der SVRGRE zu einem Zeitpunkt, wo die grenzüberschreitende Zusammenarbeit als einen wichtigen Faktor der Beziehungen der Schweiz mit der Europäischen Union anerkannt wird. Die SVRGRE hofft ebenfalls, dass diese Umfrage der Debatte zur Fortführung der Abkommen über die Personenfreizügigkeit, die anfangs 2009 Referendumpflichtig sind, beitragen wird. Umfrage "Schweiz - Europäische Union: die Grenzgemeinden und der bilaterale Weg " (PDF, 1.1 Mo) Individuelle Antworte (XLS - 149 Ko) N.B.: Damit Sie dieses Dokument ansehen können, benötigen Sie den Adobe Acrobat Reader™, den kostenlos auf der Adobe-Webseite herunterladen werden kann.
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